Projektrückblick Phase #1

Rückblick auf Projektphase #1 von 11/2015 bis 12/2018

Im November 2015 startete die Gleichstellungsinitiative „Make up your MINT in Zusammenarbeit von Frau Prof. Dr. Korinna Bade vom Fachbereich 5 (Informatik und Sprachen) und Tom Guba vom Fachbereich 7 (Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik) der Hochschule Anhalt. Das Projektteam hat es sich zur Aufgabe gemacht, persönliche und berufliche Perspektiven im MINT-Bereich im Land Sachsen-Anhalt aufzuzeigen und über Videos das Interesse am Thema zu wecken.

Einen Schwerpunkt setzten Videos als wohl einfachste Art, jemandem von der Couch aus bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und zu sehen, was man später mit einem MINT-Studium anfangen kann. Einen zweiten Schwerpunkt bildete das Sommerpraktikum MINT-Lab, welches einen Einblick in einen MINT-Studiengang an der Hochschule Anhalt gab und ermöglichte, den Studienalltag in komprimierter Form zu erleben.

Das Projekt wurde über drei Jahre in Kofinanzierung vom Land Sachsen-Anhalt und vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Die Schwerpunkte

1) Let’s Play

Über Videos im „Let’s Play“-Stil wurde veranschaulicht, was sich hinter den verschiedenen MINT-Themen verbirgt. Mit weiblichen Vorbildern, verschiedenen Arbeitswelten und Infos zum Studium sollen Geschlechterklischees aufgebrochen und echte Einblicke in eine „Zukunft in MINT“ ermöglicht werden. Es werden echte Geschichten und Werdegänge gezeigt, die bei der Studien- und Berufswahl helfen sollen.

2) MINT-Lab

Zum anderen konnten Schülerinnen und junge Frauen ab der 10. bzw. 11. Klasse an einem 2-wöchigen Praktikum im Sommer in der Hochschule praktisch erproben, ob ein Studium im MINT-Bereich das Richtige wäre.

Dazu standen im MINT-Lab der Fachbereich „Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik“ sowie die Medienproduktion von Videos im Vordergrund, welche Wissenschaft und Kreativität anschaulich verbanden.

Lessons Learned

Ein Blick in unsere „Lessons Learned aus drei Jahren Gleichstellungsarbeit“ im Projekt verrät, was „Make up your MINT“ so besonders gemacht hat und macht!